Sonntag, 25. März 2012

Bitterstoffe: Ein Segen für unsere Ernährung


Wir haben vergessen, dass Pflanzen die Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten sind. Während ihres Wachstums bilden und speichern sie durch Stoffwechselvorgänge ihre Inhaltsstoffe. Sie schützen sich vor Krankheitserregern wie Bakterien, Pilzen und Viren u. a. durch die Bitter- und Herbstoffe. In Wildpflanzen kommen diese daher sehr zahlreich vor.

Es heisst „Medizin schmeckt bitter“. Das wissen selbst die Tiere. Afrikanische Affen fressen bei Bauchschmerzen die Blätter des Mjonsostrauches, die gallebitter sind, und Schafe kurieren ihre Magen-Darm-Beschwerden, indem sie die Schafgarbe fressen. Indem wir Bitterstoffe meiden, riskieren wir Verdauungsstörunen, Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen.

Pflanzen, die auf Grund ihrer Bitterstoffe als Heilpflanzen verwendet werden, werden in der Phytotherapie in drei Kategorien eingeteilt: 

  • in reine Bittermittel (schmecken bitter wie z.B. Enzian)
  • Bittermittel mit ätherischen Ölen (schmecken bitter-aromatisch wie der Beifuss) 
  • Bittermittel, die Scharfstoffe enthalten (schmecken bitter-scharf wie der Pfeffer). 
Ihre Wirkung auf den menschlichen Organismus ist unterschiedlich:

  • Die reinen Bittermittel sind besonders wirksam – sie regen die Magensaftsekretion an und haben eine allgemein kräftigende Wirkung auf den Gesamtorganismus. 
  • Bitterstoffe mit ätherischen Ölen wirken verdauungsanregend und tonisierend auf Magen, Darm und die Gallen- und Leberfunktion. Die ätherische Öle wirken darüber hinaus bakterienfeindlich und helfen uns, mit Bakterien und Parasiten im Darm fertig zu werden. Zudem wirken einige harntreibend. 
  • Bitterstoffe mit Scharfstoffen verbessern die Kreislauffunktion, u.a. dadurch, dass sie die Verdauung stark anregen und damit den Organismus entlasten.
Bitterstoffe sind also Vitalstoffe, die vor allem positiv auf Verdauungssystem und Stoffwechsel wirken. Sie sorgen dafür, dass die Verdauungssäfte fliessen, Enzyme ausgeschüttet und Entgiftungsvorgänge angeregt werden. Ein gut funktionierendes Verdauungssystem sowie eine gesunde Darmflora sind die besten Voraussetzungen für eine intakte Immunabwehr.

Bitteres zügelt den Appetit und hält den Insulinspiegel niedrig – beides bewirkt ein schnelleres Sättigungsgefühl und verhindert so, sich zu überessen. Es gibt auch Bitterstoffe, die als Antioxidantien fungieren und so die Zellen vor Freien Radikalen schützen.

Bikinifigur, Waschbrettbauch und Wohlfühlgewicht hängen demnach nicht von Diäten ab, sondern von den bitteren Stoffen in unserem Essen, die wegen ihres Geschmacks aus der modernen Ernährung fast völlig verschwunden sind. Früher gehörten sie selbstverständlich zum täglichen Speiseplan, kamen mit vielen Salaten, Gemüsen, Wurzeln und Kräutern auf den Tisch.
Bitter macht feurig!
Im Feng-Shui wird der bittere Geschmack dem Feuer, der Hitze, dem Intellekt, dem Handeln, der Küche, der Freude, dem Lachen und dem Wachstum zugeordnet. Essen, Ernährung im weitesten Sinne, hat für mich sehr viel mit Lust zu tun. Probieren Sie also lustvoll das Bittere! Kreieren Sie abenteuerlich neue Gerichte mit der alten Geschmacksrichtung. Es gibt viele Möglichkeiten, auf diese Weise Speisen mit einer interessanten, feurigen Variante zu bereichern und sein Wohlergehen zu erhöhen. Stöbern Sie auf Wochenmärkten nach alten Gemüsesorten und Wildkräutern. Inzwischen gibt es auch in vielen Supermärkten Bio-Produkte – oft in der Kräuter-, Gewürz- und Gemüse-Abteilung. Fragen Sie nach Sauerampfer, Löwenzahn und Hirse.

Das Problem der Übersäurung ist eine Folge von zu wenig Bitterstoffen in unserer Ernährung.

Das Geheimnis der Bitterstoffe liegt also darin, dass sie die gesamte Verdauungstätigkeit spürbar anregen. Die Magen- Darmbewegungen werden gesteigert, die Magenentleerung wird dadurch beschleunigt. Bitterstoffe stimulieren die Ausschüttung von Gallen- und Pankreassaft und verbessern so die Verdauung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweissen. Durch ihre verdauungsfördernde Wirkung vermindern Bitterstoffe gleichzeitig Blähungen und hemmen Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm.

Doch sie können noch viel mehr: durch eine Verbesserung der Resorption von Vitamin B12 aus dem Verdauungstrakt unterstützen Bitterstoffe sogar die Blutbildung. Sie fördern  die Resorption der fettlöslichen Vitamine A,D,E und K sowie von Eisen. Bitterstoffe regen die Basenbildung im Organismus an und wirken damit einer Übersäuerung des Körpers entgegen, die in der heutigen Zeit für viele Menschen zum Problem geworden ist.

Die Tatsache, dass bitter schmeckende Kräuter basische Eigenschaften haben, machen sie doppelt wertvoll. Sie stellen das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder her. Sie fördern auf sanfte Weise die Ausscheidung von Giftstoffen, von Wasseransammlungen, Schlacken und Verschleimungen. Deshalb haben sie sich auch bei Fastenkuren ganz besonders bewährt. Bei einer Anwendung über ca. drei Wochen werden sämtliche Verdauungsorgane durch die bitteren Wirkstoffe gereinigt und regeneriert.

Einseitige Ernährung, Fastfood und Gifte aus der Umwelt können den Darm daran hindern, die Nahrung richtig zu verdauen. Es entstehen Schlacken in der Darmpassage, die nicht mehr abgebaut werden. Sie sind für Störungen der natürlichen Darmflora verantwortlich. In der medizinischen Fachsprache nennt man diese Störung Dysbiose. Folgeerscheinungen sind Blähungen, Verstopfung, Durchfälle. Langfristig kann ein verschlackter Darm zu einer Selbstvergiftung des Körpers führen. Es kommt dann zu Krankheiten wie Gicht, Rheuma, Bluthochdruck usw. Hier können Kräuter und Gemüse mit Bitterstoffen Abhilfe schaffen. Bitterstoffe aktivieren nämlich sämtliche basisch reagierenden Verdauungsdrüsen. Sie stabilisieren die Verdauungsorgane und regen die Schleimhaut des Darms dazu an, verstärkt Stoffwechselschlacken auszuscheiden. Die Schleimhäute ziehen sich durch den bitteren Geschmack zuerst zusammen und dehnen sich dann wieder aus. Dabei können Gifte, Stoffwechselschlacken, Viren und Bakterien sowie Pilze leichter abtransportiert und ausgeschieden werden. Das ist der Grund, warum Tiere immer wieder bittere Kräuter wie beispielsweise die Schafgarbe zu sich nehmen, wenn sie sich krank fühlen.

Zum kurmässigen Einsatz bei Übersäuerung des Organismus und zur Stärkung der Verdauungsorgane werden Teemischungen mit bitteren Kräutern empfohlen, z.B. mit Engelwurz, Benediktenkraut, Bitterklee, gelbem Enzian, Löwenzahn, Tausendgüldenkraut. Alternativ bieten sich auch Spagyrikmischungen an, die Sie problemlos mit zur Arbeit nehmen können. Sowohl Tees als auch Fertigprodukte sollten über einen längeren Zeitraum mehrmals täglich eingenommen werden.


Gemüse, Früchte und Kräuter, die viele Bitterstoffe enthalten und grundsätzlich aus kontrolliert biologischem Anbau, oder besser aus Demeterqualität oder aus Wildwuchs stammen sollten:

  • Obst: Grapefruit, Zitrone, Orangen (besonders viel enthält die Schale)
  • Salat: Endivie, Radichio, Rucola
  • Gemüse: Artischocke, Blumenkohl, Broccoli, Rosenkohl
  • Wildkräuter: Beifuss, Engelwurz, Gänseblümchen, Hopfen, Löwenzahn, Mariendistel, Sauerampfer, Wermut, Wilde Karde, Tausendgüldenkraut, Schafgarbe
  • Gewürz- und Heilkräuter: Bockshornklee, Ingwer, Kardamom, Kerbel, Kurkuma, Liebstöckel, Lorbeer, Majoran, Pfeffer, Rosmarin, Salbei, Thymian
  • Getreide: Hirse

Blasenbeschwerden, Prostataleiden, Halloweenschmuck: Kürbis ist vielseitig


Herbstzeit ist Kürbiszeit! Das runde Gemüse ist nicht nur als Helloween-Dekoration beliebt sondern eignet sich auch für süsse oder pikante Speisen. Kaum ein Gemüse ist so vielseitig wie der Kürbis. Sein Fruchfleisch kann ebenso verwendet werden wie seine Kerne, sehr beliebt ist auch das Kürbiskernöl. Ursprünglich stammt der Kürbis aus Mittel- und Südamerika. Von dort aus brachten ihn die Spanier nach Europa. Aufgrund seiner vielen Samen galt er als ein Symbol für Fruchtbarkeit. Heute gibt es zirka 800 verschiedene Arten, die sich in Form, Farbe, Größe und Geschmack unterscheiden. Aus dem Fruchtfleisch kann man Suppen, Chutneys, Aufläufe, Marmeladen und Kürbisgemüse kochen oder Kuchen backen. Roh geraspelt schmeckt er auch in Salaten. Kürbiskerne können geschält gegessen werden und es wird Kürbiskernöl daraus gewonnen. Das Kürbisfleisch ebenso wie seine Kerne ist sehr gesund, das Fruchtfleisch enhält den Farbstoff Beta-Carotin, dazu kommt noch ein hoher Gehalt an Vitamin A und B sowie an Kalzium, Magnesium, Zink und Natrium. Den Kürbiskernen wird zudem nachgesagt die Manneskraft zu stärken. Der Kürbis ist auch das perfekte Nahrungsmittel um auch im Herbst die Figur zu halten, er wirkt entwässernd, verdauungsfördernd und positiv auf den Cholesterinspiegel. 100 Gramm Küribsfleisch enthalten nur 26 Kalorien. Menschen, die leicht frieren, sollten zur Kürbissuppe greifen: Kürbis wärmt von innen. Noch verstärkt wird der Effekt, wenn die Suppe mit Curry oder Chili gewürzt ist, denn diese Gewürze regen die Thermogenese weiter an und der Energieverbrauch steigt.
Kürbiskernöl: Gesund und lecker
Der Trend der modernen Ernährung geht weg von den tierischen Fetten hin zu Pflanzenfetten und -ölen. Aus den Kernen des Ölkürbis wird das hochwertige Öl gewonnen. Es enthält ernährungsphysiologisch wertvolle Fettsäuren, vor allem Linolsäure, eine lebenswichtige, zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. Zusätzlich liefert es in hoher Menge Vitamin E, aber auch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D, die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink.
Kürbiskernöl liefert zudem Phytosterine. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben verschiedene positive Wirkungen auf den Körper, senken unter anderem den Cholesterinspiegel und wirken antioxidativ. Wegen seiner wertvollen, ungesättigten Fettsäuren wird das Öl schnell ranzig und sollte deshalb stets im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Das Öl wird vorwiegend aus dem Steirischen Ölkürbis in der südlichen Steyrmark, dem Burgenland, Ungarn und Slowenien gewonnen. 
  • Zur Stärkung der Blase gegen Blasenentzündung, Reizblase oder Blasenschwäche: täglich 2 Esslöffel Kürbiskern-Öl (auf Salat oder pur).
  • Bei Husten ist es sinnvoll, das Öl mit etwas Zucker in der Pfanne zu karamellisieren. Mehrmals am Tag 1 Teelöffel davon einnehmen.
  • Bei Verstopfung hilft sehr oft die Einnahme von 1 bis zu 2 Teelöffeln purem Kürbiskernöls.

Kürbiskerne - wirksam gegen Blasen- und Prostataleiden
Kürbiskerne sind wirksam bei den verschiedensten Blasenleiden. Wissenschaftliche Anerkennung finden die Kürbissamen bei der Reizblase sowie bei einer gutartigen Vergrösserung der Prostata in den Stadien I. und II.,  wo das Wasserlassen noch beschwerdefrei ist und keine Restharnbildung vorliegt. Das fette Kürbiskernöl vor allem aus der Türkei wird vielfach als naturheilkundliches Mittel gegen Bandwürmer eingesetzt. Das Öl enthält eine Substanz, die in der Lage ist, die Bandwürmer zu lähmen. Damit können sich die Parasiten nicht mehr an der Darmwand festhalten und werden ausgeschieden. Hierfür wird eine besondere Kürbisart aus der Türkei verwendet. In der Homöopathie wird die Arznei «Cucurbita pepo» bei Schwangerschaftserbrechen ebenso eingesetzt wie bei starker Übelkeit sofort nach dem Essen.
Kürbisse lagern und einfrieren
Kürbisse können im kühlen Keller oder an einem anderen kühlen, aber frostfreien Ort mehrere Monate (bis zu zehn Monate) eingelagert werden und bei Bedarf verarbeitet werden. Angeschnittene Kürbisse sind allerdings je nach Temperatur nur wenige Tage bis 2 Wochen haltbar. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt Ihr Kürbis 3-4 Tage frisch.
Kürbissuppe und Aufläufe lassen sich problemlos einfrieren. Geschälte, angedünstete Kürbiswürfel lassen sich ebenfalls gut einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt verarbeiten. Rohen Kürbis kann man nicht einfrieren, da er sonst zäh wird.
Rezepte: 
Kürbiskernölpesto
150g frische Gartenkräuter, 150 ml Kürbiskernöl, 2 EL Kürbiskerne, ½ TL Kräutersalz
Die Kräuter fein schneiden, die Kerne zerhacken und beides mit dem Kürbiskernöl verrühren. Mit Kräutersalz abschmecken und im Kühlschrank lagern.
Kürbis-Marronisuppe
Zutaten für 2 Personen: 1 Scharlotte gehackt, Butter zum Dünsten, 1 TL Zucker, 250 g Kürbis, gerüstet, in kleine Würfel geschnitten, 125 g tiefgekühlte Marroni, aufgetaut, 3 dl Gemüsebouillon, 1 dl Vollrahm, wenig Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, evt. 2 EL Hüttenkäse
Zubereitung: Schalotten in aufschäumender Butter dünsten. Mit Zucker bestreuen und kurz caramelisieren. Kürbis und Marroni beifügen. Mit Bouillon knapp bedecken und zugedeckt weich dünsten. Leicht abkühlen lassen, dann pürieren. In die Pfanne zurückgiessen und mit soviel Bouillon wie nötig zu einer geschmeidigen Konsistenz verlängern. Bis knapp vor den Kochpunkt bringen. Rahm und Zitronensaft dazugeben und würzen. In vorgewärmte tiefe Teller verteilen. Mit Hüttenkäse garnieren und servieren.
Kernöl-Gesichtspackung
Die "Kernöl-Packung" kann als Verjüngungskur für trockene Haut angewendet werden: 1 Eigelb, 2 Teelöffel Apfelessig, 1 Esslöffel Kürbiskernöl und 2 Esslöffel Avocado-Fruchtfleisch werden zu einem Brei verrührt und auf Gesicht und Hals aufgetragen.
30 Minuten einwirken lassen. Dann mit Papiertüchern abnehmen, den Rest über Nacht einwirken lassen.

Beinwell - fügt zusammen was zusammengehört


Der Beinwell gehört zu den besonders wertvollen Arzneipflanzen der naturheilkundlichen Medizin. Schon im Altertum wurde er wegen seiner heilkräftigenden Wirkung u. a. auch bei Verstauchungen oder Quetschungen äusserlich angewendet. 

Der Beinwell auch Wallwurz genannt, gehört zur grossen Familie der Rauhblattgewächse und ist der wilde Vorfahr vom Borretsch. Aus dem saftigen Wurzelstock, der aussen dunkelbraun bis schwarz und innen weiss bis gelblich ist, entspringen die verzweigten Stängel. An den Stängeln wachsen lanzettliche, rau-behaarte, spitze Blätter, die im unteren Teil gestielt sind. Die Blüten bilden zu mehreren kleine Trugdolden, die sich nach unten neigen. Sie sind entweder gelblich-weiss oder rosa-violett und Bienen laben sich mit Vorliebe an ihrem süssen Nektar. Die Pflanze wird bis zum einem Meter hoch und wächst sehr gern an feuchten Stellen, z.B. auf Äckern, an Bachufern und Waldsäumen. Sie blüht zwischen Mai und September.

Jetzt im November möchte ich Ihnen allerdings die Wurzel mit ihren zahlreich heilkräftigen Inhaltsstoffen vorstellen. Reichlich vorhandene Schleimstoffe, Alkaloide, Allantoin, Flavonoide, Gerbstoffe, Vitamin B12, Stärke und Pflanzensäuren machen den Wallwurz zu "...unseren unentbehrlichen und besten Kräutern, die die Natur für uns bereit hält." (Maria Treben „Gesundheit aus der Apotheke Gottes")

Namen - Wirkungen
Der Volksmund hat dem Wallwurz viele Namen gegeben:
Beinwurz, Bienenkraut, Beinwell, Glotwurzel, Hasenlaub, Himmelsbrot, Honigblum und noch andere Namen. Aus diesen Namen erkennen wir, dass es sich um eine uralte Heilpflanze handelt, die immer, wenn es um die Knochen und Knochenhäute geht, eingesetzt wurde. Die Bezeichnung „Wall" oder „Well" ist germanischen Ursprungs und bedeutet „das Zusammenwachsen".  „Bein“ bezeichnet die Gebeine, die Knochen. Auch der griechische Name Symphytum officinale heisst so viel wie „Ich lasse zusammenwachsen". Der Beinwell wird in der Homöopathie, in der Phytotherapie, Spagyrik und in der Hausmedizin eingesetzt. Er hat es geschafft, bis heute auch in der Schulmedizin verwendet zu werden. 

Verwendung äusserlich in Form von Umschlägen und Salben:
Wirken als entzündungshemmendes Mittel bei Knochenhautreizungen, Gelenkentzündungen, Gichtknoten, zur Förderung der Kallusbildung bei Knochenbrüchen, bei Sehenscheidenentzündungen, Arthritis, Quetschungen, Hämatomen, unterstützend bei Thrombophlebitis (oberflächliche Venenentzündungen), Milchbrustgangentzündunge, Drüsenschwellungen sowie zur Behandlung schlecht heilenden Wunden und Furunkel. Abkochungen unterstützend als Mund und-Gurgelwasser bei Paradontose, Rachenentzündung, und Angina. 
Alte Verletzungen an Knochen, Knorpeln, Gelenken, Bändern, Muskeln können mit Wallwurz nachbehandelt werden und schwache Bänder und Muskeln, besonders in den Knien, lassen sich langsam wieder stärken. Ein Umschlag aus Beinwellwurzelpulver, verrührt mit ein wenig Olivenöl und heissem Wasser, auf den ein Heizkissen gelegt wird, schafft Abhilfe bei Sehnenentzündungen, Schwellungen und verlorener Flexibilität.

Heisse Beinwellkompressen verhelfen dem Damm bei den Wehen zur Geschmeidigkeit, lindern die Beschwerden entzündeter Brustwarzen und lassen die Nabelschnur von Neugeborenen schneller abheilen. 

Äusserlich: Abkochung 1:10 (1 TL = ca. 4g), oder mit heissem Wasser übergossenene, gemahlenen Wurzel als Umschlagspaste. Auch in Form von Tinktur zur äusserlichen Anwendung und innerlich als homöopathische Arznei.


Charakteristik
Die Pflanze trägt die Signatur des Planeten Saturn. Dieser steht für die zusammenfügenden, festhaltenden als auch verhärtenden Kräfte. Saturnpflanzen haben meist harte, rauhe Oberflächen. Sie öffnen ihre Blüten nicht zum Licht, sondern neigen sie nach unten. Auch die Blüten des Wallwurz sind zum Boden hin geöffnet. Angeschittene Wurzeln wachsen im Boden wieder zusammen, auch dies deutet auf eine zusammenfügende Kraft der Pflanze. Der Arzt und Astrologe Nicholas Culepepper schrieb im 17. Jahrundert: "Dies ist eine Pflanze des Saturn, sie steht unter dem Zeichen des Steinbocks, kalt, trocken und erdig in ihrer Qualität."
Schneidet man diese eher schwere, erdige Pflanze ab (Achtung: sie ist zäh!), sieht man in ihrem Innern einen im Querschnitt ringförmige, weissliche und zähe Substanz, eine Art Stützgewebe, in dem man signaturisch den «Knochen» der Pflanze sehen kann. 
Eine sehr vitale Pflanze, die jedoch etwas Schwermütiges-Dunkles an sich hat. Sie verfügt über einen ganz eigenartigen Blütenprozess, den es sich lohnt näher zu beobachten.

Immer wieder stelle ich fest, dass Beinwell als ganze Pflanze draussen stehend aufgesucht, eine Ausstrahlung hat, die Menschen, die es gerade gut gebrauchen können, hilft sich zu erden, zu sich selbst zu kommen, näher in ihre Mitte zu kommen. 
Er vermittelt die Botschaft: "Willkommen auf der Erde, sie kann Dich tragen und nähren".


Wallwurzsalbe zum selber machen
Zutaten:
300 g frisch gegrabene Beinwellwurzel, 300 g Olivenöl, 30 bis 40 g Bienenwachs
2 Töpfe, Sieb und Tuch, Löffel, Salbendöschen, kein Zubehör aus Metall!

Zubereitung:
Die Wurzel ausgraben (Oktober, November) und vorsichtig von der anhaftenden Erde säubern, Schale bleibt und muss unbedingt mit verwendet werden, in Stücke schneiden und in ausreichend Olivenöl auf dem Herd kurz unter dem Siedepunkt köcheln lassen (mindestens 90 min), dann das Ganze abseien, so dass keine festen Bestandteile der Wurzel in dem Öl verbleiben. In einem Topf (am Besten feuerfester Glastopf), der in einem 2. Topf (Wasserbad) auf dem Herd steht, das Beinwellöl zusammen mit der entsprechenden Menge Bienenwachs erwärmen, dabei mit einem sehr sauberen Löffel (kein Metall) die Salbe rühren bis sich beide Zutaten zu einer homogenen Masse verbunden haben. Vor dem Abfüllen in Salbendöschen auf einem Teller die Probe machen (wie beim Geleekochen) und je nach gewünschter Konsistenz, Öl (wenn zu fest) oder Bienenwachs (wenn zu flüssig) hinzufügen. Ich bevorzuge die Beinwellsalbe eher weich, sie lässt sich leicht auftragen und zieht besser ein.

Hirschzungenelixier: reinigt Lunge und Leber


Chronische Bronchitis, Asthma mit Leberbeteiligung, Hormonregulationsstörungen, Leberstoffwechselstörungen

Das Hirschzungenelixier ist eines der besten Heilmittel. Wenn ein chronisches Lungenleiden einfach nicht verschwinden will, steckt mit Sicherheit die Leber dahinter. Dieses Mittel heilt die Krankheit vollständig aus, wobei die Leber und die Lunge gleichzeitig behandelt werden. 
Was mich nach wie vor an der Hildegardmedizin fasziniert, ist der Zusammenhang der Organsyteme, welche Hildegard von Bingen medial wahrgenommen hat. Ohne zu wissen, knüpfte sie an die Art der ganzheitlichen Sichtweise an, welche schon dreitausen Jahre vor ihr in China währte, und bestätigt, dass eine Medizin, welche auf der Beobachtung von Naturvorgängen im Kleinen als auch im Grossen basiert, zu ähnlichen Erkenntnissen führt. Wie die TCM (traditionelle chinesische Medizin) lehrt auch Hildegards Medizin, dass die Leber bei fast allen chronischen Krankheiten mitbehandelt werden muss. Das gilt vorallem bei chronischer Bronchitis oder Milzschwäche, bei Kopfschmerzen, die ohne klare Ätiologie immer wieder auftreten. Trotz meiner langjährigen Erfahrung als Drogistin, ist mir kein Mittel bekannt, dass so gründlich die Lunge reinigt, wie das Hirschzungenelixir - aus dem Grund, weil die Leber mitbehandelt wird. Der mittlerweilen streng geschütze Hirschzungenfarn (Phylitis scolopendrium) wurde in der Volksmedizin als wichtigstes Mittel bei Lungentuberkulose eingesetzt. Nach dies nach entdeckte man seine Bedeutung auch in der Anwendung bei:

Hormonregulationsstörungen, Eierstock- und Unterleibsleiden, Ausfluss, Bauchspeicheldrüsenfunktionsstörungen, Kopfschmerzen, Unfallschock, Schädeltrauma und Nachbehandlung von Operationen.

Hirschzungenfarn enthält Gerbstoffe, schleim und scheint Einfluss auf die freie Aktivierung der Mitochondrien beziehungsweise deren Atmungskette zu haben. Ich konnte die ausgezeichnete Wirkung des Hirschzungenelixiers an mir selber erfahren, als ich zwei Monate lang einen Husten hatte und kein Mittel half. Während dieser Zeit befasste ich mich intensiv mit der Hildegardmedizin und folgte ihrem Rat, warme Ziegenmilch zu trinken und zweimal täglich ein Likörgläschen voll Hirschzungenelixier einzunehmen. Innerhalb von fünf Tagen war der Husten weg. Trotzdem machte ich die vierwöchige Kur noch zu Ende, um meine Leber und Lunge gründlich zu reinigen.


Hirschzungenelixier kann direkt bei der Firma Jura in Konstanz fixfertig bestellt, oder als Fertigmischung bezogen werden.

Rezept der Fertigmischung
6 g Hirschzungenfarnkraut
100 g Honig
5 g langer Pfeffer
20 g Zimtrinde
1 l lieblicher Wein
Das Hirschzungenfarnkraut wird in Wein gekocht, der Honig hinzugefügt und ein zweites Mal aufgekocht. Dann mit Pfeffer und Zimt nochmals aufkochen und abfiltern.

Die Einnahme des Hirschzungenelixiers wird anfangs vorsichtig dosiert, da es eine stark stimulierende Wirkung hat. Man nimmt in der 1. Woche der Einnahme 3 mal täglich nach den Hauptmahlzeiten je ein Likörgläschen ein, ab der 2. Woche 3 mal täglich je ein Likörgläschen vor und nach dem Essen für 8 bis 12 Wochen. 



Schädeltrauma, Gehirnerschütterung, Kopfschmerzen, Verhütung von Unfallspätschäden

Besondere Beachtung verdient das Farnpulver, das als auch Soforthilfe bei Unfällen sehr gut wirkt: 1-3 Msp. Hierschzungenfarnpulver in 1 Likörglas warmen Wein einrühren und dem Unfallopfer sofort verabreichen. Alle zwei Stunden sollte die Gabe wiederholt werden. Bei Gehirnerschütterung gibt man diesen Trank drei Tage lang mehrmals täglich. Bei Unfallkopfschmerzen 2 Msp. voll vor und nach dem Essen auf der Hand auflecken. 

Kunstapotheke: Die Heilkraft der Farben


Farbe heilt

Seit Goethe und Rudolf Steiner ist bekannt, dass der Mensch auf Farben reagiert und von ihnen positiv oder negativ beeinflusst werden kann. Warum also nicht mit Farben heilen?

Heilen mit Farben beschäftigt Mediziner, Physiker, Chemiker und Psychologen. Was lange als esoterisch belächelt wurde, kann nun klare wissenschaftliche Erfolge vorweisen. Bestimmt kennen Sie die wohltuenden Strahlen der Infrarot-Lampen, die Entzündungen, Rheuma als auch Bronchitis lindern und sogar bei Schlafstörungen helfen.

Auch bei der Farb-Akupunktur werden wie bei der herkömmlichen Akupunktur bestimmte Punkte behandelt. Dies geschieht jedoch nicht mit Nadeln, sondern mit verschiedenfarbigen Stablampen. Über die Meridiane gelangen die Farben zu den Organen.

Mit der Heilwirkung der Farben beziehungsweise der Kunst setzte sich auch Jean Riggenbach aus Rupperswil (AG) auseinander und gründete kürzlich die Kunstapotheke. Ganz neu ist die Idee des 77-jährigen jedoch nicht. Die  alternative Krankenkasse artabana führte in der Westschweiz vor einigen Jahren eine Kunstapotheke. Als damals der sie betreuende Künstler mit seinen Beständen wegzog, musste das Projekt leider eingestellt werden.

Anstatt Medikamente können Sie sich in Riggenbach's Kunstapotheke Bilder kostenlos ausleihen, solange, bis man wieder gesund ist oder das Bild kaufen möchte, oder sich einer anderen künstlerischen Arznei bedienen möchte. Selbstverständlich dürfen Sie die Bilder auch ausleihen, wenn Sie gesund sind – denn jede gute Apotheke hilft natürlich auch bei der Prävention.

Zur Kunstapotheke gelangen Sie über diesen Link: 
www.kunstapotheke.ch

Unter der Rubrik Nutzer, finden Sie die Liste mit den Heilbildern. Die KünstlerInnen leihen die Bilder gratis aus, ausser, Sie entschliessen Sich, ein Bild zu behalten. Schlussendlich profitieren somit alle von Riggenbachs Idee.

Holunder verkürzt Erkältung und Grippe


Der Holunder (Sambucus nigra) gehört seit eh und je zu den populärsten Volksheilmitteln. Die heilenden Eigenschaften der schwarzen Holunderbeere sind seit Jahrtausenden bekannt und wurden bereits in antiken Schriften erwähnt und auch von Hippokrates, Hildegard von Bingen oder Kräuterpfarrer Kneipp empfohlen. Viele volkstümliche und magische Traditionen kreisten um die Pflanze, die in Europa, Asien als auch in Nordamerika gedeiht: So glaubte man, dass der Hollerbusch böse Einflüsse abwehrt und ihm die schützende Hausgöttin Holda (Frau Holle) zugeordnet sei. Als Schutzbaum wurde der Holunder oft an Brunnen und Quellen, an Toren und Hausecken angepflanzt, damit die bösen Geister uns Menschen nicht bedrohen konnten. 
Neben der Verwendung des Holunders in der Küche als Sirup, Gelee, Kompott oder Saft war zu jeder Zeit auch seine Wirkung bei Grippe und grippalen Infekten bekannt. Als Tee werden Holunderblüten gerne für Schwitzkuren bei Fieber und Erkältung eingesetzt, aber auch zum Inhalieren gegen Katarrhe der Luftwege mit Atembeengung, Bronchitis und Nebenhöhlenentzündung. Aufgrund der harntreibenden und blutreinigenden Wirkung ist Holunderblütentee auch bei Rheuma und Hautunreinheiten geeignet.



Wirkstoffe
Als Wirkstoffe des Schwarzen Holunders, die im Zusammenhang mit grippalen Infekten besondere Bedeutung haben, sind einerseits die Flavonoide und Anthocyane aufgrund ihrer antioxidativen Effekte anzusprechen, andererseits Fruchtsäuren und die im Fruchtextrakt enthaltenen Vitamine, vor allem C- und B-Komplex, von denen man eine Unterstützung der Immunabwehr erwarten kann, als auch Salizylsäure. Der Anteil der Anthocyane, ist viel höher als bei anderen Obst- und Gemüsesorten. Sie wirken antioxydativ und schützen die Zellmembranen vor Veränderungen durch freie Radikale. Dadurch werden Viren davon abgehalten, in die Zellen einzudringen und so an ihrer Verbreitung im Körper gehindert.
  
In den Beeren enthaltene ätherische Öle wirken schweisstreibend, schleimlösend und entzündungshemmend. Die Pflanzensäuren wirken antibakteriell und die zahlreichen Vitamine und Mineralstoffe stärken das Immunsystem.
  
Zubereitungen aus Holunderbeeren helfen, vorbeugend die körpereigenen Abwehrkräfte gegen Erkältungen und Grippe zu stärken oder tragen zur Abschwächung der Krankheitssymptome und zur Verkürzung der Krankheitsdauer bei, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist, da die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.


Rezept für Holunderblütensirup

Zutaten
  • 15 Dolden
  • 1,5 Liter Wasser
  • 1,5 kg Rohrohrzucker
  • 1 grosse Zitrone
  • 15 g Zitronensäure
Zubereitung
  • Dolden in ein grosses sauberes Einmachglas legen, darüber den Zucker streuen
  • Die gewaschene und in dünne Scheiben geschnittene Zitrone und die Zitronensäure dazugeben.
  • Zum Schluss das Wasser drüber giessen, gut umrühren, Glas verschliessen und an einem sonnigen Platz 2 bis 3 Tage ziehen lassen.
  • 2 x am Tag das Ganze umrühren und darauf achten, dass alle Blütenteile inklusive der Stängel gut mit Wasser bedeckt sind (sie schimmeln sonst sehr schnell)
  • Danach den Ansatz abgiessen und die Blüten leicht auspressen.
  • Sirup in saubere Flaschen füllen, verschliessen und kühl lagern.

Gänseblümchen - Arnika der Gebärmutter


Die Gänseblume, eine der beliebtesten Kinderblumen und somit eine der wenigen Wildpflanzen, an die sich viele von uns erinnern können. Manche mögen nun denken, dass so eine alltägliche Pflanze doch nicht der Rede wert ist. Meines Erachtens jedoch gibt es durchaus interessante Aspekte über diese liebreizende Blume zu berichten. 

Das Gänseblümchen gehört zur Familie der Korbblüter oder botanisch Asterazeen. Carl Linnaeus, der schwedische Botaniker hat dieser freundlichen Blume den wissenschaftlichen Namen Bellis perennis aus dem Lateinischen bellus - das bedeutet schön und perennis – d.h. ausdauernd, gegeben. 



Das Gänseblümchen auch unter dem Namen Massliebchen bekannt, enthält neben anderen wirksamen Inhaltstoffen viel Vitamin C und Bitterstoffe. Seine Blüten und Blätter sind eine Bereicherung für jeden Salat. Mit anderen frischen Kräutern verfeinert es Quark und Brotaufstriche. Das Gänseblümchen bildet eine gehaltvolle Zugabe für Suppe und Spinat. In der Zeit zwischen März und Mai gesammelt und zusammen mit Brennessel und Löwenzahn als Frischpressaft getrunken, sind die Blumen eine blutreinigende und vitalisierende Frühjahrskur. 


Arnika der Gebärmutter
Der Tee aus den getrockneten Blüten ist leicht abführend, schmerz- und krampfstillend. Besonders heilkräftig ist die Wirkung der Pflanze jedoch bei Verletzungen vor allem von weichem Gewebe wie dem Bauch und der weiblichen Brust. Nicht ohne Grund nennt man das Gänseblümchen in der Frauenheilkunde „Arnika der Gebärmutter“, hilft es während und nach der Schwangerschaft sowie während der Menstruation. 
Falls Sie während der Menstruation das Gefühl haben, dass Ihre Gebärmutter eingequetscht wird, helfen Bellis perennis Globuli. Diese Globuli helfen auch, wenn Sie während der Schwangerschaft eine empfindliche Bauchdecke haben. Ebenfalls zur Rückbildung des Schwangerschaftsbauches nach der Geburt sowie bei Senkungsbeschwerden empfiehlt sich eine Teemischung mit Gänseblümchen. 
Ist es unter der Geburt zu einer Verletzung der Gebärmutter gekommen – wie z.B. bei einem Kaiserschnitt – ist Bellis perennis D6 dreimal täglich fünf Globuli über längere Zeit einzunehmen. Es hilft dem Gewebe, sich nach chirurgischen Eingriffen sowie nach lang andauernden Pressehen rasch zu regenerieren. 

Rezepte

Rückbildungstee 
  •  25g Gänseblümchenblüten
  •  25g Frauenmantel
  •  20g Gänsefinger
  • 30g Hirtentäschel
  • 45g Zinnkraut
Pro Tasse (2dl) 2 Teelöffel heiss aufgiessen, 10 - 12 Minuten ziehen lassen. 2 - 3 Tassen täglich trinken. Als Ergänzung zu Rückbildungsgymnastik.
Kräuterquark mit Gänseblümchen

  • 250g Quark
  • 100g Joghurt
  • Schnittlauch
  • Dill
  • Gänseblümchenblätter
  • Meersalz
  • Pfeffer 
Miteinander verrühren und mit Blüten dekorieren.

Rucola- Gänseblümchensalat mit Räuchertofu
  •  200 g Rucola,
  •  1 kleine Avocado
  •   2 Mandarinen oder Orangen oder 1 Grapefruit
  • Gänseblümchenblüten und -blätter
  • Saft einer halben Zitrone
  • 50 - 100 g Räuchertofu
  • Balsamico-Essig
  • Olivenöl
  • Wildkräutersalz
  • Sesamöl zum Anbraten für den Tofu
Auf einer Platte zuerst den Rucola, dann die in Streifen geschnittenen Avocado und die Mandarinenscheiben schön anrichten, Zitronensaft über die Avocado träufeln, den Tofu in kleine Würfel schneiden und diese kurz in heissem Sesamöl anbraten, die Würfel über den Salat verteilen, aus Olivenöl, Balsamicoessig und Wildkräutersalz ein Dressing bereiten und über den Salat geben. Als Krönung die klein geschnittenen Gänseblümchen und -blätter über den Salat streuen.