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Dienstag, 1. Januar 2013

Walnut - Mutig einen Neuanfang wagen



„ICH bin geschützt vor äusseren Einflüssen und folge meiner inneren Führung auf dem Weg zu neuen Ufern."


Die Bachblüte Walnut ist indiziert, in allen Neubeginn-Phasen des Lebens, in denen wir verunsichert reagieren und Schwierigkeiten haben, mit einer veränderten Situation umzugehen. Solche Situationen sind z.B. einen Umzug, Berufs- oder Religionswechsel, nach einer Eheschliessung, Scheidung, Schulwechsel, Pensionierung u.a.. Walnut unterstützt uns dabei, uns vom Alten zu lösen damit wir das Neue besser annehmen können. Er hilft uns, dass wir dabei ganz bei uns bleiben dürfen und wir uns nicht von Aussen beeinflussen lassen, auch wenn viele Ratschläge gut gemeint sind. Ebenfalls verleiht die Walnuss uns innere Standhaftigkeit, damit wir uns selbst in dieser schwierigen Lebensphase treu bleiben können, damit wir die Kraft haben, unser geplantes Projekt notfalls auch gegen äussere Widerstände durchzuführen. 

Walnut steht uns auch bei kleineren oder grossen biologischen Veränderungsphasen zur Seite, welche ebenfalls innere Umstimmungen mit sich bringen, z.B: in der Zahnungsphase, Pubertät, Schwangerschaft, in der Menopause oder im Endstadium einer schweren Krankheit. 

All diese Veränderungssituationen sind durch vermehrten Stress und eine gesteigerte Labilität gekennzeichnet. Man sitzt geistig in einem Boot, das einen über den Fluss bringen soll. Man sieht zwar schon ganz deutlich das gegenüberliegende Ufer, aber das Boot ist noch nicht ganz losgebunden. Letzte Bande halten einen noch magisch in der Vergangenheit zurück. Wie Bach schrieb, ist Walnut "für alle, die sich entschieden haben, im Leben einen Schritt nach vorn zu tun, mit überholten Konventionen zu brechen, alte Grenzen und Beschränkungen hinter sich zu lassen und ganz neu anzufangen." Dieser Abschied von alten Verbindungen, Gefühlen und Gedanken ist immer schmerzlich und manifestiert sich häufig auch im Körper. 

Walnut passt oft zu Vorausdenker- bzw. Vorkämpfer-Menschen. Ihre offene Grundeinstellung, der Druck der ständigen Aussenseitersituation und der natürliche Widerstand der trägen Masse, können sie vorübergehend in Gefahr bringen, von ihrem eigenen Kurs abzukommen. Sie können ihre Mission aber nur erfüllen, wenn sie geistig ungebunden sind. Deshalb müssen sie alles Wesensfremde abschütteln. Walnut gibt diesen Menschen somit die notwendige Standfestigkeit. 

Montag, 19. September 2011

Bachblüten gegen Altagsstress: Mit Kindern entspannt durch den Alltag


Leben Sie mit Rumpelstilzchen unter einem Dach? Waren Sie wieder fürchterlich ungerecht? Und wissen Sie manchmal einfach nicht mehr, was Sie noch alles anbieten, unternehmen und organisieren sollten, damit der Haussegen gerade bleibt? Bevor Sie die Koffer packen und tatsächlich auf die einsame Insel fahren, lohnt es sich, Ihre Familie mit dem Gebrauch der Bachblüten vertraut zu machen. Und wissen Sie manchmal einfach nicht mehr, was Sie noch alles anbieten, unternehmen oder organisieren sollten, damit der Haussegen gerade bleibt?


Cherry Plum / Kirschplaume
Das oben erwähnte Rumpelstilzchen zeigt sich auf verschiedene Arten: Manchmal bekommt es im Supermarkt vor der Kasse einen Tobsuchtsanfall. Cherry Plum hilft nicht nur dem Kind wieder zur Besinnung zu kommen. Es kann auch Ihnen helfen, ruhig zu bleiben, wenn hilfreiche Tipps aus der Bevölkerung kommen wie: Ein Lutscher kann man dem Kind doch gönnen! Oder das würde der Mutti auch nicht gefallen, so durch die Gegend geschoben zu werden, wenn draussen so ein schönes Wetter ist, gell? Cherry Plum ist übrigens einer von fünf Bestandteilen der Notfall-Tropfen (Rescue Remedy), die in keiner Handtasche fehlen sollten.

Andere Erkennungsmarken sind Neid Hass und Eifersucht. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind sich mit einem neuen Familienmitglied nur schwer abfindet, unterstützen Sie es mit Holly. Der Umgang zwischen Geschwistern, auch das Verhalten einem neuen Partner gegenüber, wird zusehends entspannter.

Kennen Sie das Spiel: Wer ist der Boss? Einer geht vor die Tür und alle anderen bestimmen einen Boss. Dessen Bewegungen werden dann von allen kopiert. Der vor der Tür stand muss nun herausfinden, wer der Ursprung all der gleichen Bewegungen ist. Als Spiel auf Geburtstagen sehr unterhaltsam. Im Alltag sehr anstrengend. Denn der Boss kann es überhaupt nicht leiden, wenn nicht jeder nach seiner Pfeife tanzt. Er ist in seinem Freundeskreis der Bestimmer und zu Hause wird er insgeheim „der kleine Tyrann“ genannt. Wo Jungens eher dazu neigen, durch Zeigen ihrer körperlichen Kraft ihre Rolle zu sichern, greifen Mädchen durchaus auf den „Tränentrick“ zurück. Hauptsache das persönliche Ziel wird erreicht. Vine hilft hier, das Talent andere leiten zu können, positiv zu entwickeln.

Wenn ich das kriege, bin ich ganz lieb.„ - „Ich schlaf‘ nur ein, wenn die Mama da ist – sonst muss ich weinen.„ - „Nie spielt einer mit mir, obwohl ich extra Gummibärchen dabei habe”... Chicory ist meisterhaft im Manipulieren. Oft merkt man erst bei näherem Hinschauen, dass man immer wieder auf dieselben Tricks reinfällt. Mit dieser Blüte gelingt es dem Kind deutlich leichter, mit anderen schöne Dinge zu erleben, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten.

Und wenn Sie schon gemerkt haben, dass manche Situationen jedesmal nach dem gleichen Muster ablaufen, dann kann Ihnen Chestnut Bud helfen, dieses Muster zu durchbrechen.

Sie können übrigens bis zu 7 Bach-Blüten miteinander mischen. Die Anwendung ist einfach und sicher. Sie können nichts falsch machen. Probieren Sie es aus. Es ist so einfach!

Bachblüten für jede Lebenslage und Kindertyp


Die Blüten des Dr. Edward Bach (1886 – 1936) stellen ein wunderbares Geschenk dar, das unseren Kindern hilft, ihr Seelenpotential positiv zu entwickeln. Die Blüten sind NICHT dazu da, ein Kind zu manipulieren oder nach unseren persönlichen Vorstellungen zu formen – was sowieso mit Blütenessenzen nicht erreicht werden kann. Unsere Aufgabe ist es, Kindern zu helfen, dass sie unbefangen und voll Selbstvertrauen die wechselnden Anforderungen ihrer Kinder- und Jugendjahre durchleben können. Ihre Wirkung lässt sich wunderbar mit Schüssler-Salzen kombinieren. Während die Schüssler-Salze mehr auf körperlicher Ebene angewendet werden, liegt der Erfolg der Blütenessenzen im subtileren Bereich der Psyche. Beschwerden, die seelische Ursachen haben, können in kurzer Zeit positiv beeinflusst werden. Kindern und Erwachsenen empfehle ich, die Bachblüten wie folgt einzunehmen: Geben Sie täglich je 2 Tropfen der ausgewählten Mittel in ein Glas Wasser. Lassen Sie Ihr Kind über den Tag verteilt immer wieder davon trinken – am besten langsam und in kleinen Schlücken.

Statt der normalen Einnahme können Sie

  • die Blütenmischung nur ins Bettchen legen (Babies),
  • man kann die Tropfen auf Schläfen und Puls einreiben (Kinder),
  • oder auf Bauch und Brust bzw. Hand- und Fussflächen einreiben (Säuglinge),
  • man kann eine kleine Sprühflasche damit füllen und die Bekleidung des Kindes einsprühen, ebenso Vorhänge oder Bettwäsche,
  • sie als Raumspray verwenden,
  • man kann die Blüten dem Badewasser zusetzen.

Besonderheit

Für Rudolf Steiner ist die Kleinkindphase mit dem Zahnwechsel abgeschlossen. Bis dahin ist auch die Zeit der Inkarnation in diesem Leben abgeschlossen. Daher empfehlen einige Bachblütentherapeuten, die Blüte Clematis bis zum 7. Lebensjahr NICHT zu geben. Durch Clematis könnte der Inkarnationsvorgang zu schnell stattfinden oder vorzeitig unterbrochen werden. Also Vorsicht mit Clematis bis zum Alter von 7 Jahren!

Kindertypen und geeignete Bachblüten

Ängstliche Kinder

  • Aspen: vage unerklärliche Ängste und Vorahnungen, oft unverständlich gewalttätig, sinnlose Zerstörungswut, unterstützend bei kindlichen Alpträumen
  • Mimulus: überempfindlich auf äussere Reize, “mimosenhaft”. Für Kinder die Angst vor „fassbaren“ konkreten Dingen haben.
  • Star of Bethlehem: für dünnhäutige Kinder, denen alles unter die Haut geht

Eigenwillige Kinder

  • Beech: hänseln und verspotten andere, bei Konflikten in der Gruppe, wenn ein Kind verurteilend und intolerant ist
  • Holly: reizbar, jähzornig, Neinsager, eifersüchtig
  • Vine: aggressiv, frech, ehrgeizig, dominant, wollen sich um jeden Preis durchsetzen
  • Water Violet: altklug, halten sich aus Streitigkeiten heraus, können sich schlecht in eine Gruppe integrieren, verhalten sich ruhig und reserviert

Kinder mit hohen Anforderungen an sich selbst

  • Crab Apple: penibel, haben ein ordentliches Zimmer, Musterschüler
  • Rock Water: essen nur was sie kennen, alles muss in einer bestimmten Art und Weise sein
  • Vervain: empfindlich gegen Ungerechtigkeit, sie MÜSSEN reden, wenn ein Kind “überdreht” ist, es findet nie ein Ende

Unausgeglichene Kinder

  • Agrimony: kontaktfreudig, charmant, stecken Unangenehmes schnell weg und neigen daher zu Alpträumen
  • Cherry Plum: für Kinder die unter innerer Spannung stehen, bei überschießenden Trotzreaktionen
  • Heather: ichbezogen, sie streben danach alles haben zu wollen, haben Schwierigkeiten sich einzuordnen
  • Holly: für die “Neinsager”
  • Impatiens: ungeduldig, werden leicht zornig, ständig unzufrieden, cholerisches Temperament, bei Überaktivität
  • Scleranthus: launisch, wechselnde Stimmungen, unzuverlässig, können nicht stillsitzen

Unsichere Kinder

  • Cerato: fragen ständig “warum”, sind unselbständig und naiv, fragen immer andere um ihre Meinung
  • Gentian: weinen schnell, sind schwer zu motivieren etwas nochmals zu versuchen
  • Larch: äusserst unsicher, hängen am “Rockzipfel”, schnell zu Tränen gerührt

Lebensphasen und Bachblüten

Neugeborene

Für Neugeborene genügt es meistens, wenn die stillende Mutter die Blütenmischung einnimmt. Man kann die Blüten auch auf Bauch und Brust oder auf Hand- und Fussflächen einreiben oder sie zum Neugeborenen in das Bettchen legen.
Manche Therapeuten empfehlen nicht mehr als 3 Blüten gemeinsam zu geben und diese immer nur über einen kurzen Zeitraum.
  • nach einer schwierigen Geburt: Notfallstropfen, Star of Bethlehem, Rock Rose, Cherry Plum, Walnut
  • nach der Geburt: Star of Bethlehem, Walnut
  • Unterstützung beim Stillen: Chicory, Heather
  • Unruhiger Säugling, Bauchkrämpfe: Cherry Plum, Red Chestnut
  • Abstillmischung: Chicory, Honeysuckle, Walnut

Babies und Kleinkinder

Auch Babies und Kleinkindern sollte man nicht zu viele Blüten auf einmal geben und nur solange das Kind die Blüten ohne Widerstand einnimmt (Kinder spüren genau was ihnen gut tut und zeigen es uns).
  • Agrimony: wenn Babies sich nicht melden, wenn ihnen etwas fehlt, immer nur gut gelaunt
  • Aspen: Babies weinen ohne ersichtlichen Grund
  • Beech: Kinder dulden keine Veränderung, äusserst aggressiv
  • Cherry Plum: bei Zerstörungswut, Umsichschlagen, Beißen, Weinkrämpfe auf Grund innerer Anspannung, mildert Trotzreaktionen
  • Chicory: Babies wollen dass Mama immer da ist, brauchen übertrieben viel Zuwendung, reagieren sofort ungnädig, wenn die Mutter sich um etwas anderes kümmert
  • Crab Apple: hilfreich beim Zahnen
  • Elm: hilfreich beim Zahnen
  • Heather: das Baby ist sehr quengelig und beansprucht die Mutter dauernd
  • Impatiens: ungeduldige Babies, die schnell zornig werden
  • Mimulus: das Baby reagiert auf alles ängstlich und ist sehr leicht irritiert
  • Star of Bethlehem: für Kinder die sich sehr schwer trösten lassen
  • Walnut: hilfreich beim Zahnen

Kindergarteneintritt oder Schulanfang

  • Elm: für die Überforderung durch die neue Situation
  • Honeysuckle: wenn das Kind “heimwehkrank” ist oder sich nur schwer von zu Hause trennen kann
  • Larch: bei mangelndem Selbstvertrauen
  • Mimulus: bei konkreter Angst vor …
  • Olive: wenn die neue Situation zu sehr ermüdet
  • Walnut: um den neuen Lebensabschied leichter annehmen zu können
  • Für die Mutter: Chicory, Red Chestnut, Walnut

Jugend und Pubertät

  • Centaury: Unterwerfung unter die Meinung anderer, z.B. einer Gruppe; wenn sich jemand einem Idol, Führerfigur zu sehr unterordnet (z.B. Mannequinfigur/Bulimie/Magersucht)
  • Cherry Plum: bei überschießenden Trotzreaktionen, bringt wieder Kontrolle über Gefühle, bei Verzweiflung und Suizid-Neigung
  • Chestnut Bud: “Nullbock-Syndrom”
  • Crab Apple: beim Gefühl hässlich zu sein, Akne
  • Heather: bei zu starker Beschäfigung mit sich selbst
  • Holly: Gefühl von “Eingesperrtsein”, das sich negativ auf Familie und Schule auswirkt
  • Larch: im Stimmbruch, um allgemeine Zuversicht aufzubauen
  • Walnut: Pubertätsakne
  • Willow: bei Aufsässigkeit