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Sonntag, 25. März 2012

Hildegard von Bingen Teil 3: Birnen-Honig-Kur zur Entschlackung und Kubeben-Pfeffer zur Förderung des aktiven Geistes


Manchmal muss man auch mit lieb gewordenen Gewohnheiten brechen, wenn die Gesundheit es erfordert. Eine der grössten Überraschungen liefert Hildegard von Bingen zum Thema Birne. Seit ich die Ernährungsgewohnheiten auf ihre Erkenntnisse abgestimmt habe, essen wir daheim keine rohen Birnen mehr. Warum? Weil die Birne in gekochtem Zustand der Gesundheit zuträglich ist, ja, sogar heilen kann, und zwar in Verbindung mit Honig und einigen kräftigen Wurzeln.

Rohe Birnen können gemäss Hildegard allerlei anrichten: »Die Birnenfrucht ist schwer, gewichtig und rauh. Wird sie roh übermässig gegessen, macht sie Kopfweh und Dämpfigkeit in der Brust, da sich vom Birnsaft etwas in der Brust niederschlägt und angezogen wird, wobei sich der Saft auch in der Leber und Lunge gleich Bleisinter wie Weinstein verhärtet. Deshalb entstehen in der Leber und in der Lunge oft grosse Leiden. Wie ein Mensch manchmal schon vom Gebrauch des Weines satter wird, so mischt sich auch der Birnsaft unter den Atem, der davon rauh wird. Darum atmet auch einer schwer, nachdem er rohe Birnen ass, woraus manchmal viele Schwächen in seiner Brust entspringen.« (H. v. B.)


Bärwurz-Birnen-Honig-Kur
Wer also Birnen essen will, soll dies besser gegart tun. Wer Probleme mit Leber oder Lunge hat, soll gänzlich auf rohe Birnen verzichten. Hildegard von Bingen empfiehlt allerdings wärmstens gegarte Birnen – mit Honig. Gekocht seien sie besser als gebraten, »weil das Wasser den in ihnen enthaltenen Saft allmählich auszieht, das Feuer aber heftig wirkt und beim Braten nicht allen Saft entzieht«.

Wer meint, durch das Kochen gingen alle Vitamine verloren, der sei getröstet. Das Köcheln auf kleiner Flamme bewahrt viel Gesundes, während natürlich ein lautes, heftiges Brodeln das Gute in den Sud zieht. Die gekochte Birne wird zu Mus gedrückt, mit Honig vermischt, und das Birnhonigpulver, bestehend aus Bärwurzfenchel und Süssholzwurzel, darunter gemischt. Die ätherischen Öle des Bärwurzfenchels und die Galgantwurzel-Scharfstoffe regen die Sekretion der Verdauungssäfte an und können so eine innere Reinigung bewirken. Fertig ist die Birnhonigkur. Sie isst man am besten drei Mal am Tag in kleinen Portionen, und sie ist »wertvoller als Gold, denn sie reinigt den Menschen innerlich, wie, wenn man einen Topf vom Schimmel reinigt.« (H. v. B.)

Die Bärwurz-Birnen-Honig Kur ist die beste Therapie. Sie ist das kostbarste Heilmittel, besser als Gold, und sie beseitigt die (normalerweise unheilbare) Migräne, reinigt den Körper von allen schlechten Säften und den Darm von seinem Schimmel (Hefepilze, Sprossenpilze). Alle Krankheiten beginnen im Darm durch eine gestörte Darmflora, wobei die Darmschleimhaut entzünden kann, porös wird und Bakterien, Pilze, Viren und Allergene durch die Darmschleimhaut ins Blut gelangen. Die körpereigene Abwehrkraft produziert fast einhundert Abwehrstoffe gegen die Eindringlinge, um eine Sepsis zu verhüten. Zu viele Abwehrstoffe im Blut können jedoch sämtliche Körperzellen und Organe autoaggressiv angreifen und die in der Schulmedizin "unheilbaren" Autoaggressionskrankheiten auslösen. Durch eine Darmsaniereung mit dieser Birnen-Honig-Kur, sind wir in der Lage die Ursachen zu beseitigen und die normalerweise unheilbaren Krankheiten auszuheilen. Dies ist eines der grössten Erfolge der Hildegardmedizin! Die genaue Zubereitung, Einnahme und Dauer entnehmen Sie diesem Link

Die Mischung gibt es oft schon fertig zum Kauf angeboten z.B. von der Firma Jura in Konstanz oder in Drogerien und Apotheken. Ich habe ein selbst zubereitetes Mittel, das mit diesem Gewürz hergestellt wurde benutzt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Sein Geschmack ist etwas gewöhnungsbedürftig, leicht scharf und oft führt die Einnahme zu leichtem Durchfall. Dies ist jedoch ein gutes Zeichen, da es regelrecht die Giftstoffe aus unserem Magen-Darm-Trakt "herausputzt". Man spürt eine ganz deutlich entlastende Darmwirkung. Anschliessend empfiehlt sich, den Aufbau der natürlichen Darmflora mit probiotischen Produkten (bspw. Lactobact) zu unterstützen.

Wer seinen Körper entschlackt und reinigt, sollte natürlich auch etwas für den Geist tun. Heiterkeit und eine reine Auffassungsgabe sind ein gutes Grundgerüst dafür. Auch für diese überlebenswichtige Angelegenheit hat Hildegard von Bingen hilfreiche Empfehlungen: Zum Beispiel Kubeben. Kubeben sind seit der Antike als Heilmittel verwendet worden und werden heute noch im Osten, doch zunehmend auch in Europa, sehr geschätzt. Sie wirken schleimlösend und werden auch in Mitteln gegen Atembeschwerden eingesetzt. Gleichzeitig steigern sie die Gedankenkraft und bereiten gute Laune.

Kubeben sind Pfefferpflanzen, sie haben antiseptische Eigenschaften. In der Volksheilkunde finden die getrockneten Früchte unter anderem Verwendung bei entzündlichen und bakteriellen Erkrankungen der Harnwege, bei Kopfschmerzen und Gedächtnisschwäche. »Kubeben führen roh gegessen zu einer heiteren Gemütslage und machen eine reine Auffassungsgabe und Geschicklichkeit« (H. v. B.)

Die Energie der Kubeben-Tabs wird beim Genuss durch ein herb-kühlendes Gefühl im Mund spürbar. Besonders geeignet sind sie daher für Situationen, in denen, ob von Jung oder Alt, erhöhte geistige Aufmerksamkeit gefordert wird: in der Schule, im Studenten- oder im Berufsleben.

Die Empfehlungen der Klosterfrau Hildegard von Bingen basieren auf den Naturprodukten dieser Erde. Der bekannte Hildegard-Heilpraktiker Wighard Strehlow schreibt: »Lebensmittel sind Mittel zum Leben, mit denen wir die Gesundheit optimal erhalten oder sie wiederherstellen können. Daher darf man die Auswahl nicht dem Zufall oder der Gewohnheit überlassen. Hildegard von Bingen gibt in ihrer Naturheilkunde über 2'000 Heilmittel-Beschreibungen, Ernährungshinweise und Regeln für eine gesunde Lebensführung.«

Wer sich mit Hildegard beschäftigt, wird schnell fasziniert sein von der grossen Heilkraft ihres Wissens, das einst aus dem Lichte kam.

Pelargonien-Mischpulver: Hildegards Grippepulver – bei Erkältung, verdorbenem Magen und Herzschwäche


Nichts ist schlimmer als Erkältungserreger, die sich langsam, aber sicher, anschleichen und uns befallen. Man spürt das aufkommende Fieber, den Schüttelfrost und fühlt sich hilflos. Zum Schluss: Resignation. Die Bazillen haben gewonnen, man liegt flach.

Jeder hat das sicher schon unzählige Male erlebt, so wie ich auch. Seitdem ich allerdings die natürlichen Rezepte der Klosterfrau Hildegard von Bingen kenne und nutze, hatte ich nicht eine einzige Erkältung mehr, geschweige denn eine böse Grippe. Wenn die Viren oder Bakterien kommen, dann nehme ich das Pelargonienmischpulver von Hildegard. Und schon ergreifen sie die Flucht.

Dieses Grippepulver wirkt wahre Wunder, denn es heilt alles, was den Menschen müde, krank, schlapp und handlungsunfähig macht. Es hilft bei Kopfweh, Husten, Schnupfen, Erkältung, bei  Magen-Darmproblemen und als Herzmittel. Es gibt sogar noch eine siebente Wirkung. Man muss nur ein wenig Galgantpulver dazugeben – und ist nach dem Essen seine Blähungen los.

Die Verabreichung ist, je nach Qualität und Lokalisation der Bazillen, unterschiedlich. Wer Husten hat, sollte nach den Empfehlungen des Hildegard-Experten Posch das Grippe-Pulver in ein Omelett backen und mit vielen Äpfeln essen. Etwas Rohrzucker erhöht die Wirkkraft, denn er gilt bei Hildegard von Bingen als Hustenmedizin.

Schnupfen: Man nehme etwas Pelargonenmischpulver und gebe es auf eine trockene und geruchsfreie Unterlage. Und nun rieche man daran. Man soll wirklich nur riechen und nicht etwa das Pulver einziehen. Allein der Geruch stimmt die Nase um: Sie bleibt trocken. Auch als Präventionsmassnahme ist dies eine wunderbare Methode: Wenn schon alle anderen verschnupft sind, muss man ja nicht unbedingt auch dazugehören. So genügt es, wenige Male am Tag »eine Nase voll zu nehmen«.

Auch der Beginn von Erkältungen macht mit Hildegard Spass: Das Pulver wird in heissem Wein getrunken. Wein, in Massen getrunken, ist eines der wichtigsten Heilmittel  der hellsichtigen Äbtissin. Im beginnenden Erkältungsstadium, aber auch, wenn es schon »passiert« ist, wirkt dieser Glühwein, abends vor dem Zubettgehen getrunken, wahre Wunder.

Wer übrigens viel sprechen muss und auf seine Stimme angewiesen ist, der lege sich täglich ein, zwei kleine Tabletten auf den hinteren Teil der Zunge, lasse sie langsam zergehen und so lange wie möglich im Mund. Jeder Reiz wird im Keim erstickt, die Bazillen kriegen das Laufen.

Wer sich den Magen verdorben hat, hat mit dem Grippepulver von Hildegard von Bingen einen guten Freund gewonnen. Er nehme das Pulver bei auftretenden Bauchschmerzen oder Koliken nach dem Essen trocken ein. Würde man in solchen Fällen nichts unternehmen, so Helmut Posch, könnte daraus eine Gallenkolik werden oder sogar ein Herzinfarkt entstehen. „Die entscheidende Wirkung des Pulvers hierbei ist, dass durch Aufstoßen oder Wind die Gefahr beseitigt wird.“

Damit hat man bereits die nächste Kurve des Grippepulvers zur Befähigung als Herzmittel genommen. Bei Herzschwäche oder -fehler tut man gut daran, das Pulver trocken auf Brot einzunehmen. Es führt dem Herzen wieder Kraft zu. „Wir wissen ja, dass Grippe sehr häufig Herzfehler oder Herzschwäche hinterlässt, und das ist speziell bei älteren Leuten doch eine nicht zu unterschätzende Gefahr.“ Ebenso ist Heilpraktiker Posch überzeugt: „Nach dem allseits bekannten Grippewitz dauert die Grippe mit ärztlicher Behandlung zwei Wochen und ohne – 14 Tage. Nicht so mit Hilfe dieses Pulvers. Da ist in spätestens drei Tagen die Grippe abgeklungen. Das Pulver hat seine Wirkung, ob man es glaubt oder nicht. Am besten sieht man sie bei Kindern. Man wird ihnen nicht vorher einreden müssen, dass es hilft.“

Nun fragt sich sicher der eine oder andere, was denn alles drin sei in diesem beeindruckenden Grippepulver? Es ist gar nicht schwer, und man kann es eigentlich leicht selbst machen. Ebenso könnte man die gepressten Pulvertabletten natürlich auch fertig nehmen. So hat man sie jederzeit überall in einer praktischen, kleinen Reisebox dabei.  Ich habe immer eine in meiner Hausapotheke. Unzählige Male schon konnte ich schnell und wirkungsvoll anderen Menschen damit helfen.

Die Posch'sche Methode nach dem Originalrezept von Hildegard von Bingen geht so: Wir trocknen die Blätter der echten englischen Edelpelargonie, besorgen uns in der Apotheke Bertrampulver (Radix pyrethri), Muskatnusspulver bekommen wir im Supermarkt – und dann haben wir schon alles beisammen. Die getrockneten Pelargonienblätter pulverisieren wir im Mörser oder der Kaffeemaschine und mischen alles wie folgt zusammen:
  • 40 g Pelargonienpulver
  • 35 g Bertrampulver
  • 25 g Muskatpulver
  • und schon sind 100 Gramm Grippepulver fertig

Immer wieder fragt man sich: Wie kann es möglich sein, dass Hildegard von Bingen all dieses Wissen schon vor beinahe 900 Jahren hatte? Die Antwort ist einfach: Sie hat es in Visionen gezeigt und erklärt bekommen, von himmlischen Wesen, wie sie selbst immer sagte. Wir können diese Wesen vielleicht nicht sehen, aber wir können ihnen danken. Genauso, wie wir glücklich sein dürfen, dass die Klosterfrau Hildegard von Bingen sich im Dienste der Menschheit auch gegen den Widerstand einiger Kirchenfürsten durchsetzte und die wertvollen Hinweise für ihre Nachwelt aufschrieb. 

Hirschzungenelixier: reinigt Lunge und Leber


Chronische Bronchitis, Asthma mit Leberbeteiligung, Hormonregulationsstörungen, Leberstoffwechselstörungen

Das Hirschzungenelixier ist eines der besten Heilmittel. Wenn ein chronisches Lungenleiden einfach nicht verschwinden will, steckt mit Sicherheit die Leber dahinter. Dieses Mittel heilt die Krankheit vollständig aus, wobei die Leber und die Lunge gleichzeitig behandelt werden. 
Was mich nach wie vor an der Hildegardmedizin fasziniert, ist der Zusammenhang der Organsyteme, welche Hildegard von Bingen medial wahrgenommen hat. Ohne zu wissen, knüpfte sie an die Art der ganzheitlichen Sichtweise an, welche schon dreitausen Jahre vor ihr in China währte, und bestätigt, dass eine Medizin, welche auf der Beobachtung von Naturvorgängen im Kleinen als auch im Grossen basiert, zu ähnlichen Erkenntnissen führt. Wie die TCM (traditionelle chinesische Medizin) lehrt auch Hildegards Medizin, dass die Leber bei fast allen chronischen Krankheiten mitbehandelt werden muss. Das gilt vorallem bei chronischer Bronchitis oder Milzschwäche, bei Kopfschmerzen, die ohne klare Ätiologie immer wieder auftreten. Trotz meiner langjährigen Erfahrung als Drogistin, ist mir kein Mittel bekannt, dass so gründlich die Lunge reinigt, wie das Hirschzungenelixir - aus dem Grund, weil die Leber mitbehandelt wird. Der mittlerweilen streng geschütze Hirschzungenfarn (Phylitis scolopendrium) wurde in der Volksmedizin als wichtigstes Mittel bei Lungentuberkulose eingesetzt. Nach dies nach entdeckte man seine Bedeutung auch in der Anwendung bei:

Hormonregulationsstörungen, Eierstock- und Unterleibsleiden, Ausfluss, Bauchspeicheldrüsenfunktionsstörungen, Kopfschmerzen, Unfallschock, Schädeltrauma und Nachbehandlung von Operationen.

Hirschzungenfarn enthält Gerbstoffe, schleim und scheint Einfluss auf die freie Aktivierung der Mitochondrien beziehungsweise deren Atmungskette zu haben. Ich konnte die ausgezeichnete Wirkung des Hirschzungenelixiers an mir selber erfahren, als ich zwei Monate lang einen Husten hatte und kein Mittel half. Während dieser Zeit befasste ich mich intensiv mit der Hildegardmedizin und folgte ihrem Rat, warme Ziegenmilch zu trinken und zweimal täglich ein Likörgläschen voll Hirschzungenelixier einzunehmen. Innerhalb von fünf Tagen war der Husten weg. Trotzdem machte ich die vierwöchige Kur noch zu Ende, um meine Leber und Lunge gründlich zu reinigen.


Hirschzungenelixier kann direkt bei der Firma Jura in Konstanz fixfertig bestellt, oder als Fertigmischung bezogen werden.

Rezept der Fertigmischung
6 g Hirschzungenfarnkraut
100 g Honig
5 g langer Pfeffer
20 g Zimtrinde
1 l lieblicher Wein
Das Hirschzungenfarnkraut wird in Wein gekocht, der Honig hinzugefügt und ein zweites Mal aufgekocht. Dann mit Pfeffer und Zimt nochmals aufkochen und abfiltern.

Die Einnahme des Hirschzungenelixiers wird anfangs vorsichtig dosiert, da es eine stark stimulierende Wirkung hat. Man nimmt in der 1. Woche der Einnahme 3 mal täglich nach den Hauptmahlzeiten je ein Likörgläschen ein, ab der 2. Woche 3 mal täglich je ein Likörgläschen vor und nach dem Essen für 8 bis 12 Wochen. 



Schädeltrauma, Gehirnerschütterung, Kopfschmerzen, Verhütung von Unfallspätschäden

Besondere Beachtung verdient das Farnpulver, das als auch Soforthilfe bei Unfällen sehr gut wirkt: 1-3 Msp. Hierschzungenfarnpulver in 1 Likörglas warmen Wein einrühren und dem Unfallopfer sofort verabreichen. Alle zwei Stunden sollte die Gabe wiederholt werden. Bei Gehirnerschütterung gibt man diesen Trank drei Tage lang mehrmals täglich. Bei Unfallkopfschmerzen 2 Msp. voll vor und nach dem Essen auf der Hand auflecken. 

Bärwurz-Birnen-Honig-Kur - Entgiftet den Darm und vertreibt Migräne

Die Bärwurzbirnenhonig-Kur ist eines der einfachsten und wirkungsvollsten Entgiftungsmitteln nach Hildegard von Bingen. Diese wunderbare Möglichkeit der Zellreinigung und Darmsanierung sollte von gesunden Menschen zumindest alle ein bis zwei Jahren genutzt werden. Die Kur leistet gute Dienste bei diversen Beschwerden, wie bei Übersäuerung, Müdigkeit, Migräne und Verdauungsproblemen.

Anwendungsgebiete:
  • Darmsanierung, Abwehrkräfte
  • Reinigung der Zellmatrix
  • Übersäuerung und Fehlsäfte
  • zur Entgiftung
Zubereitung:
Frische Birnen (1 kg) halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Birnenhälften in Wasser weich kochen. Kochwasser entfernen und die weichgekochten Birnen zu Mus zerkleinern. Etwas Honig (8 Esslöffel) erwärmen und den Schaum wegnehmen,  danach das  Birnhonig-Mischpulver (aus Bärwurz, Galgantwurzel, Süssholzwurzel und Bohnenkraut) einrühren und mit dem Birnenmus gut vermengen. Noch einmal alles kurz aufkochen. In frisch abgekochte Gläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren (überzählige Gläser direkt einfrieren und bei Bedarf auftauen).

Einnahme:
Man isst den Bärwurz-Birnen-Honig entweder als Brotaufstrich oder pur, indem man ihn für mindestens 4 Wochen täglich wie folgt einnimmt.

  • 1 TL morgens nüchtern
  • 2 TL mittags nach dem Essen
  • 3 TL abends vor dem Schlafengehen
Das Birnhonigmus solange im Mund belassen bis es körperwarm ist. Erst dann schlucken.

Kurdauer:
3 - 4 Wochen
In bestimmten Fällen (z.B. Migräne) ist es sinnvoll die Kur ein bis zwei Mal (ohne Unterbrechung) zu wiederholen. Als Dauertherapie kann man 1 TL morgens nüchtern beibehalten.

Hildegards sechs goldene Lebensregeln zur Erhaltung Ihrer Gesundheit




Wie ich bereits schon im Teil 1 beschrieben habe, basiert die von Hildegard empfohlene Lebensführung auf sechs Säulen, den sechs goldenen Lebensregeln. Wohltuende Regeln sind wichtig im Leben, womit ich mit wohltuenden Regeln solche meine, die zum Wohle aller beitragen. Sie geben uns Sicherheit und erleichtern den Alltag, sie stärken den Eltern den Rücken und bieten den Kindern Verlässlichkeit und Halt. Die sechs goldenen Lebensregeln, sind Quellen der Kraft und umfassen alle Bereiche des Lebens. 




Die 1. Säule: Vier Elemente
Heilmittel aus der Schöpfung; sie sind überall in der Natur zu finden

Die vier Elemente Luft, Wasser, Feuer und Erde beeinflussen den Menschen gemäss Hildegard folgendermassen: „Vom Feuer hat der Mensch seine Wärme, von der Luft den Atem, vom Wasser das Blut und von der Erde das Fleisch. Ebenso verdankt der Mensch seine Sehkraft dem Feuer, der Luft sein Gehör, dem Wasser seine Beweglichkeit und der Erde seinen Gang.“ Die Elemente beeinflussen unsere ureigenste Lebenskraft, d.h. je nachdem, wie wir mit den Elementen umgehen - sei es wertschätzend oder eben vernachlässigende -, stärken oder schwächen wir sie. Wenn wir mit den vier Elementen gut in Kontakt sind, spüren wir unsere Wurzeln, innere Kraft, die Selbstbewusstsein verleiht und unseren Selbstwert stärkt. 



Die 2. Säule: Ernährung
Eure Lebensmittel sollen Eure Heilmittel sein (Hippokrates)

Unkenntnis auf diesem Gebiet hat bis heute zu einem gewaltigen, sich gegenseitig widersprechenden Diätenwirrwarr geführt. Viele Ernährungsapostel haben zum Teil mit viel Fanatismus aus der Ernährung eine neue Religionsbewegung gemacht: Trennköstler, Rohköstler, Eiweissdiäten, Vitamin- und Mineralien-Fetischisten, Säure-Basen-Pseudowissenschaftler. Die Milch-, Eier- und Fleischindustrie hat das Vakuum ausgenützt. Zu viel Wurst und Fleisch, zu viel fetter Käse und viele Eier in Süssspeisen und Kuchen sind zum Statussymbol der Wohlstandsgesellschaft geworden. Hildegards Diät ist im Gegensatz zu den vielen sich gegenseitig widersprechenden, willkürlich ausgedachten Diäten von heute überlegen, da sie visionären Ursprungs ist und sich in dreissigjähriger Praxis an Tausenden von Patienten bewährt hat. Die richtige Ernährung ist wichtiger als alle Medizin, Arzneimittel, Operationen und Physiotherapie, weil die Lebensmittel die Mittel zum Leben sind. Unsere zukünftige Gesundheit hängt nicht von der modernen Medizin ab, sondern von der richtigen Diät, die unseren Körper stärkt und gesund erhält. Hier ist besonders die Dinkel-Diät zu erwähnen, weil sie die Gesundheit der Zellen, das gute Blut, das Gewebe, die Drüsen, die Organe, die Körperfunktionen und selbst ein frohes Gemüt und eine gute Stimmung aufbaut und erhält. Daher ist die Hildegard-Medizin ganz besonders eine Ernährungsmedizin.
Oft wird mir gesagt, dass „Bio oder Demeter“ nicht leistbar ist. Richtig ist aber, dass gesunde Ernährung keine Frage der Geldbörse ist, wenn wir einige Punkte beachten: 
  • Eine Ernährung im Sinne Hildegards orientiert sich am regionalen und saisonalen Angebot. 
  • regionale und saisonale Produkte sind immer die preiswertesten und auch die hochwertigsten und gehaltvollsten, vorausgesetzt sie stammen aus biologischem oder biologisch-dynamischem Anbau. 
  • Hochwertige Lebensmittel haben einen höheren Nährwert und Sättigungsgrad
  • Wenn Kinder durch das Vorbild der Eltern ein Gefühl für gute Lebensmittel entwickeln und diese auch schätzen lernen, können sie bunten und Süssen Verlockungen eher widerstehen. Auch das kommt letztlich der Geldbörse zugute. 


Die 3. Säule: Aktivität und Ruhe

Das richtige Mass an Ruhe und Aktivität ist für das Wohlbefinden gleichermassen von grosser Bedeutung. Unser Körper braucht gerade im Fernseh- und Computerzeitalter Bewegung. Damit tragen Sie dazu bei, Stress abzubauen, Ihre Stimmung anzuheben und es hilf sogar, Probleme zu lösen. Wer sich bewegt, ist auch geistig beweglicher. Er ist aufmerksam, kann sich besser konzentrieren und hat auch dann noch Energie im Reservetank, wenn wieder einmal alles schief geht. 
Genau so wichtig ist die Ruhe.  „In der Ruhe liegt die Kraft“, heisst es nicht vergeblich im Volksmund und ausreichend Ruhe ist dringend notwendig, um sich wieder sammeln zu können und zu neuen Kräften zu kommen. 


Die 4. Säule: Schlafen und Wachen

Regeneration bedeutet Leben und Gesundheit. Deswegen sind laut Hildegard von Bingen ein Wechsel von Aktiv- und Ruhephasen, Wach- und Schlafphasen für Körper und Geist sehr wichtig. Es gibt eine Zeit zu arbeiten und aktiv zu sein, aber es muss auch eine Zeit des Ruhens und der Andacht geben. Die bekannte Regel der Benediktinermönche „ora et labora“ – „bete und arbeite“ findet hier einen tieferen Sinn. Bringen Sie Bewegung und Ruhe, Gebet und Meditation in ein gesundes Gleichgewicht.  Besteht ein Ungleichgewicht zwischen Aktiv- und Ruhephasen, zwischen Wach- und Schlafphasen besteht die Gefahr dass unser Körper reagiert. Zu aktiv - ständig geschäftig, ausgelastet und überarbeitet- bedeutet für den Körper durch den Stress verursachte Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder auch des Immunsystems und “innerlich“ fühlen wir uns ausgebrannt. Umgekehrt macht “rumsitzen und nichts tun“ den Körper und die Psyche ebenso krank. Wie wäre es mit einem Spaziergang, als tägliches Herz-Kreislauf-Training? Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde an die frische Luft. So bauen Sie Stress ab, stimulieren die Psyche, verbessern Herz- und Lungenleistung, regen des Stoffwechsel an und erhöhen so Ihre Leistungsfähigkeit. 


Die 5. Säule: Ausleitung

Hildegard sieht die Krankheitsursachen immer in einem Überschuss an schlechten Säften (mali, noxi und infirmi humores), die durch übermässiges Essen, Küchengifte, falsche Kost, Umweltgifte und einem Mangel an guten Eigenschaften im Körper entstehen. Kummer, Sorge, Hetze und Stress, Trauer und Ärger vermehren die Schwarzgalle oder Gallensäure, ein Blutgift, das entweder zum Zornesausbruch oder zu Autoaggressionen führen kann.  Die Kunst der Hildegard-Heilkunde besteht darin, diese Körpergifte entweder gar nicht erst entstehen zu lassen oder auszuleiten. Hierfür haben wir durch die Ausleitungsverfahren in der Hildegard Heilkunde eine grossartige Fülle von Möglichkeiten auf die ich später im Detail eingehen werde.  Dazu gehören der Aderlass, Schröpfen, Moxibustion, Sauna und Bäder. Die Fastenkur nach Hildegard beseitigt Stoffwechselstörungen und ist ein Universalmittel bei seelischen Belastungen und Problemen. Eine Frühlingswermutkur leitet Giftstoffe über die Nieren aus. Durch Saunabäder reinigen Sie den Körper über die Haut.


Die 6. Säule: Stärkung seelischer Abwehrkräfte

Nach Hildegard wohnen 35 Seelenkräfte im Menschen. Sie sind jeweils dem Körper und seinen Organen zugeordnet. Gerade in der heutigen, auf Materialismus ausgerichteten Zeit erscheint es wichtiger denn je, einen Blick in Hildegards tiefes Wissen um Körper und Psyche des Menschen zu werfen. Denn es sind alleine die destruktiven Seelenkräfte wie die Ausrichtung auf materielle Dinge, Macht oder Gier, die den Auslöser für Krisen oder Krankheiten bilden. Der Weg zur Heilung besteht darin, diese Kräfte ins Positive umzuwandeln. Sie finden dieses Wissen im Buch Die Psychotherapie der Hildegard von Bingen, das überraschende Einsichten und Erkenntnisse vermittelt, die zu einem ganz neuen Verständnis von körperlicher und seelischer Gesundheit führen. Die Devise lautet: Selbsterkenntnis der eigenen Stärken und Schwächen. Hildegard versucht dies durch positives und konstruktives Denken und durch viel Humor auszugleichen. Und immer wieder setzt sie auf das Erkennen der eigenen Kräfte: „Du hast Augen im Kopf, damit du dich nach allen Seiten umschauen kannst. Entdeckst du irgendwo Schmutz, so wasche ihn ab. Siehst du etwas vertrocknen, so lass es wieder grün werden. Hättest du keine Augen, wäre dein Verhalten zu entschuldigen. Aber du hast ja welche. Warum schaust du dich mit ihnen nicht um?“

Unser Leben ist unruhiger geworden, zunehmend werden wir durch wachsenden Stress belastet. Umso wichtiger also ist es, zu den Tugenden zurückzukehren und sie zu leben, denn sie machen den Menschen einfach lichter, fröhlicher und gesünder.

Hildegard von Bingen - Altes Heilwissen top aktuell

Es gibt nur wenige Menschen, die viele Jahre nach dem Tod noch so viel Gutes bewirken wie die einstige Äbtissin Hildegard von Bingen. Allenfalls liegt es daran, dass die im elften Jahrhundert geborene Kirchenfrau mit ihren hohen, spirituellen Anlagen dazu ausersehen worden war, anderen Menschen zu helfen. Erstaunlich ist, dass die heutige Wissenschaft die Erkenntnisse und Heilmethoden der Mystikerin  zu über 80 Prozent bestätigt. Manche Beobachter behaupten, dass bei den übrigen 20 Prozent eventuell die Forscher noch nicht so weit sind. In den folgenden Monaten möchte ich Ihnen einen Ausschnitt des Schaffens der bedeutungsvollen Mittelalter-Mystikerin präsentieren und auf einige der beeindruckenden Heilrezepte und ihre Anwendung hinweisen, die zum Glück immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.


Die zwar nie offiziell heilig gesprochene, aber im römischen Kalender als heilig verzeichnete, schon zu Lebzeiten "prominente" Nonne Hildegard von Bingen, Mystikerin, Seherin, Prophetin, Naturforscherin, Ärztin, Philosophin, Dichterin und Musikerin, ist wohl die interessanteste Frau des Mittelalters. Ihr Namenstag wird heute am 17. September gefeiert und veranlasst mich dazu, eine Serie über ihr Wissen zu verfassen. 

Im Jahr 1098 wurde Hildegard als zehntes Kind einer angesehen Adelsfamilie geboren. Der vermutliche Geburtsort war Bermersheim bei Alzey. Im Alter von acht Jahren wurde Hildegard von Bermersheim in die Frauenklause auf den Disibodenberg gebracht und der Klausnerin Jutta von Sponheim zur klösterlichen Erziehung übergeben. Mit 16 Jahren entschied sich Hildegard für das Leben im Kloster nach der Benediktusregel. Als Jutta von Sponheim 1136 starb, wurde Hildegard von den Mitschwestern zur geistlichen Mutter der Gemeinschaft gewählt. Sie war zu diesem Zeitpunkt 38 Jahre alt.



"Schreibe, was du siehst und hörst! Tue kund die Wunder, die du erfahren! Schreibe sie auf und sprich!"

Sie hatte schon seit frühster Kindheit Visionen gehabt, aber erst im Alter von 42 Jahren erhielt sie von Gott den Auftrag, alles festzuhalten und zu verkünden, was ihr in dieser und in kommenden Visionen geoffenbart wurde. Nach anfänglichen Zögern begann Hildegard dem Mönch Volmar, ihrem Sekretär, ihre Visionen zu diktieren. So entstanden im Laufe der Jahre mehrere Bücher, die sich mit den Elementen, Temperamenten, der Säftelehre, Ursprung und Entstehung von Krankheiten, Zeugung und Geburt, Embryologie, Arzneimittel, Pflanzenkunde, Heilsteine und allgemeinen Gesundheitshinweisen befassten.
In ihren Werken geht eindeutig hervor, dass ihrer Meinung nach echte Heilung immer den ganzen Menschen, in seiner geistigen, seelischen, körperlichen und ökologischen Dimension gleichzeitig beeinflusst. So entsteht in zehnjähriger Schreibarbeit ihr erstes grosses Werk "SCIVIAS" (Wisse die Wege, 1141 bis 1151). Dieses Buch ist eine Glaubenskunde. Es ist eine dreiteilige Schrift mit 26 Visionen. Bei der Sysnode (1147) von Trier las Papst Eugen III. aus diesem Werk vor, womit Hildegards Sehergabe von höchster Stelle aus Anerkennung fand.  
Ebenfalls schrieb Hildegard die erste deutsche Naturheilkunde "Physika", in der sie die natürlichen Heilkräfte in den Bäumen und Früchten, Gewürzen und Heilkräutern, Tieren, Edelsteinen und Metallen in neun Bücher vereinigte. Damit und mit ihrem medizinischen Buch über die Ursachen und Behandlungen der Krankheiten (Causae et Curie), legte sie das Fundament für eine ganzheitliche Heilkunde, als Wissenschaft, die nicht nur der Reparatur von Krankheiten, sondern dem Heilen des ganzen Menschen verpflichtet ist. Heilkunde als auch Lebenskunde sind hier zu einem Gesundheitsprogramm zusammengefasst, das sich in den sechs goldenen Lebensregeln widerspiegelt. Meines Erachtens ist jeder Mensch tagtäglich selber dafür verantwortlich, diese Regeln zu beherzigen, um seine Gesundheit zu schützen oder wiederherzustellen. Aus dem gesamten Heilmittelschatz Hildegard von Bingens möchte ich Ihnen die wichtigsten Heilmethoden vorstellen, mit denen sie in der Lage sind, Ihre Lebensqualität zu verbessern, Ihre Gesundheit zu schützen, Stress abzubauen und die Funktion der Körperzellen zu optimieren. 
  1. Werden Sie sich bewusst, dass Lebensmittel dazu dienen als Heilmittel zu wirken.
  2. Verwenden Sie zur Erhaltung und Wiederherstellung ihrer Gesundheit primär die Heilmittel aus der Natur.
  3. Achten Sie auf einen natürlichen Schlaf sowie ausreichender Bewegung. 
  4. Versuchen Sie ein vernünftiges Gleichgewicht von Arbeit und Erholung aufrechtzuerhalten.
  5. Reinigen Sie Ihren Körper von seinen Giften durch Bäder Ausleitungsverfahren, Sauna, Darmsanierung und Nierenmassage. 
  6. Transformieren Sie Ihre psycho-sozialen Fehler in grosszügige und liebevolle Taten spiritueller Freude, Vitalität und Mitmenschlichkeit. 
Tatsächlich besteht ein Zusammenhang zwischen unserem Lebensstil und unserer Gesundheit. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass man durch die richtige Ernährung und einen vernünftigen Lebensstil die Gesundheit um 80% erhalten bzw. wiederherstellen kann. 
Wer die Ratschläge der Hildegard-Heilkunde berücksichtigt, kann leicht auf das Diäten-Wirrwarr, die Vitamin- und Kalorientabellen und dergleichen verzichten, weil die Naur alles bereit hält, was der Mensch zum Leben braucht. Viele Rezepturen sind sehr gut geeignet als Hilfe zur Selbsthilfe und haben sich auch sehr gut bewährt. Dennoch sollte auf den Arztbesuch nicht verzichtet werden. Denn wenn auch viele Störungen und Beschwerden mit der ganzheitlichen Heilmethode der ehemaligen Kirchenfrau gut in den Griff zu bekommen sind, so versteht es sich bei ernsten Problemen doch von selbst, unverzüglich den Rat des medizinischen Fachmanns zu suchen.
Als ich auf die ganzheitlichen Empfehlungen Hildegard von Bingens stiess, konnte ich nicht ahnen, welche durchschlagende Heilkraft uns aus den vor vielen hundert Jahren niedergeschriebenen Verordnungen erwächst. Die in den folgenden Artikeln genannten Em-pfehlungen entstammen also durchaus auch eigenen Erfahrungen, durch die meine Familie,  Bekannte und Kollegen und natürlich ich selbst schon enorme Hilfe erfahren durften.
Doch vor allem sollen die Aussagen des renommierten Konstanzer Arztes Dr. Gottfried Hertzka, der die Hildegard-Aufzeichnungen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg für die Öffen-tlichkeit entdeckte und übersetzte, zum Ausdruck kommen, ebenso auch die liebevollen und gleichzeitig hochprofessionellen Empfehlungen des bekannten deutschen Hildegard-Fach-manns  Dr. Wighard Strelow. Hertzka ebnete Hildegard von Bingen für die Jetztzeit den Weg.